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18.09.2020

Hochzeit im Zelt

Auf diese 4 Dinge solltet ihr unbedingt achten

Hochzeiten unter freiem Himmel erfreuen sich steigender Beliebtheit. Wer will sich schließlich nicht vor einer traumhaften Kulisse das Ja-Wort geben? Dabei sind Hochzeitszelte ein absolutes Muss, um die Gäste nach der Trauung zu bewirtschaften und gemeinsam ausgiebig feiern zu können. Worauf ihr bei eurer Hochzeit im Zelt unbedingt achten solltet, erfahrt ihr hier.

Hochzeitszelt vor abendlicher Schlosskulisse

1. Zeltgröße


Wie groß euer Zelt sein sollte, richtet sich zum einen danach, mit wie vielen Gästen ihr rechnet. Grundsätzlich berechnet man etwa 2,0 - 2,5 qm Fläche pro Person. Bei einer großen Hochzeitsgesellschaft muss also auch ein dementsprechend großer Unterstand her. Vergesst außerdem nicht miteinzuberechnen, dass rund um das Zelt herum noch genügend Platz für die Montage sein muss.

Zum anderen hängt die Größe sehr stark von den geplanten Feierlichkeiten ab. Werdet euch im Vorhinein darüber bewusst, wofür ihr das Zelt nutzen wollt. Findet die Trauung im Freien statt und ihr braucht das Zelt lediglich für das Essen danach? Sollen die Gäste in einem Zelt empfangen werden und für die Feierlichkeiten geht es in ein Gasthaus?

Je nachdem, wie ihr euch euren großen Tag vorstellt, ist es mitunter sinnvoll, in mehrere Unterstände zu investieren. Ist beispielsweise ein Catering geplant und es wird noch vor Ort gekocht, so braucht es dafür ein Extrazelt mit der entsprechenden Ausrüstung. Plant zudem Platz für die Bar, ein eventuelles Buffet und die Tanzfläche ein - schließlich braucht es genug Raum für den Eröffnungstanz des Brautpaares.

freie Trauzeremonie im Zelt

2. Zelteigenschaften


Die diversen Pavillons und Partyzelte gibt es in unterschiedlichen Formen, Farben und Ausstattungen - z.B. HIER. Achtet in jedem Fall darauf, ein qualitativ hochwertiges Zelt zu leihen bzw. zu kaufen. Es bringt nichts, an der Qualität zu sparen, wenn ihr und eure Gäste danach im Nassen sitzt.

Ein geeignetes Hochzeitszelt muss...

  • standfest sein, damit es nicht beim kleinsten Windhauch umfällt.
  • wasserdicht sein, damit ihr trocken bleibt.
  • vor UV-Strahlung schützen, damit es nicht zu heiß wird.


Apropos Wetter: Bereitet euch auf alle Eventualitäten vor! Leider richtet sich das Wetter nicht nach euch und ihr kommt nicht drum herum, euch der Witterung anzupassen. In den kälteren Jahreszeiten solltet ihr deshalb unbedingt Heizstrahler einplanen, damit ihr nicht friert. Im Sommer sind möglicherweise Klimageräte eine gute Wahl, um den Unterstand angenehm kühl zu halten.

Zelte sind zudem unterschiedlich ausgestattet. Es gibt sie mit oder ohne Seitenwände, mit Fenstern, Verglasungen, transparentem Dach u.v.m. - bei dieser Angebotsvielfalt ist sicher das Richtige für euch dabei!

festlich dekoriertes Hochzeitszelt mit Kronleuchtern

3. Location


Die größte Herausforderung bei einer Zelthochzeit ist die Location. Nicht jeder hat einen großen Garten zuhause und der ideale Standort muss erst gefunden werden. Gibt es jemanden in der Familie oder im Freundeskreis, der ein großes Grundstück besitzt? Oder müsst ihr auf ausgewiesene Hochzeitslocations oder öffentliche Orte wie etwa einen Park oder eine Wiese ausweichen? Bei Letzterem braucht ihr möglicherweise eine Genehmigung - erkundigt euch also früh genug, um böse Überraschungen zu vermeiden!

Wie sieht es mit der Strom- und Wasserversorgung aus? Am besten befindet diese sich bereits vor Ort. Das Gleiche gilt für die Toilette. Im Notfall müsst ihr ein Stromaggregat, ein Spülbecken und einen Toilettenwagen organisieren.

Je nachdem auf welchem Boden das Zelt stehen wird, ist es möglicherweise sinnvoll, mit Holzplatten o. ä. einen festen Untergrund zu schaffen. Das ist besonders wichtig, wenn es unter den Besuchern Menschen im Rollstuhl oder mit anderen körperlichen Beeinträchtigungen gibt. Beachtet dabei auch die Anfahrtswege für die Lieferanten. Führt direkt zur Location keine Straße hin, wird es schwierig, Ausstattung, Essen, Trinken etc. anzuliefern.

4. Ausstattung und Dekoration


Zelte sind nicht gerade dafür bekannt, optische Schmuckstücke zu sein. Doch das Metallgerüst bietet vielerlei Möglichkeiten zur Dekoration. Partyzelte fungieren wie eine Art weiße Leinwand - ihr könnt euch austoben und alles genau so gestalten, wie ihr möchtet.

Eine Möglichkeit ist etwa, das Zelt vom Dach ausgehend mit Stoffen zu verhängen. So schafft ihr eine besonders romantische und edle Atmosphäre. Das Metallgerüst ist außerdem ideal, um Dekorationen wie Girlanden, Lampions oder Lichterketten anzubringen.

Wenn wir schon beim Thema Beleuchtung sind: Achtet darauf, dass eure Location mit Einbruch der Dämmerung gut ausgeleuchtet ist - innen wie außen. Insbesondere der Weg zur Toilette und zurück zum Auto braucht genügend Beleuchtung, um kleinere Unfälle zu vermeiden.

Vergesst zudem nicht auf wichtige Ausstattungselemente wie Tische, Stühle und eine Bar. Ein Tipp am Rande: Hochzeiten sind der ideale Anlass für Stuhlhussen. Sie sorgen für mehr Gemütlichkeit und Wärme im Hochzeitszelt. Besonders beliebt sind auch Loungemöbel. Hier habt ihr und eure Gäste die Möglichkeit, nach einer anstrengenden Tanzeinlage wieder zu Kräften zu kommen und ein wenig zu plaudern.


Ihr Lieben, wie ihr seht, gibt es einige Dinge, die ihr bei einer Hochzeit im Zelt beachten müsst. Doch lasst euch davon nicht abschrecken. Mit diesen Tipps steht einer perfekten Zelthochzeit im Freien nichts mehr Weg. Das Wichtigste ist: Traut euch!


(Fotos 1 + 3: Slava Ebinger | Deko auf Fotos 1 + 3: Dekoservice Traumomente)

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